6 Monate durch Asien

Abenteuer, Erfahrungen, Erlebnisse, neue Freunde
 

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 14.10.2013

Hongkong

In den letzten Tagen ist viel passiert. Der Flug von Guilin nach Hongkong war auch schon wieder ein Erlebnis. Wir dachten, dass wir mehr oder weniger einen Inlandsflug haben. Am Flughafen von Guilin mussten wir dann in einen extra Bereich gehen: Internationals, Hongkong, Macau, Taiwan!

Bei der Ankunft in Hongkong wurde uns schnell klar, dass es 2 unterschiedliche Welten sind. Zum einen wird nicht Mando (Mandarin) sondern Kanto (Kantonesisch) gesprochen, es wird mit Hongkong Dollar statt Yuan/ Qui bezahlt und die Mentalität ist durch die lange Zeit der Herrschaft der Briten eine ganz andere.

 Noch kurz ein paar Infos zu Hongkong: Hongkong besteht aus über 200 Inseln. Die >Größten sind Hongkong, Kowloon und Lantau.

Nach einer langen Busfahrt kam die nächste Überraschung! Unser Hostel... Die Lage des Hostels war optimal, direkt im Zentrum von Kowloon. Das gesamte Hochhaus ist ein Hostelkomplex mit ca 6 bis 10 Hostels. Die ersten 2 Nächte hatten wir sogar Mitbewohner in unserem Zimmer: Kakerlaken! Außerdem hat unsere AC nicht funktioniert und weil unser Zimmer ja schon so klein war, wurde zusätzlich noch ein Eimer für die tropfende AC reingestellt, zudem hatten wir nur 2 Betten für 3 Personen. Nach den ersten 2 Nächten hatten wir dann aber das Hostel gewechselt, wir sind zwar im gleichen Gebäude geblieben, aber unser neues Zimmer war im Vergleich zum ersten eine Luxussuite^^ jeder hatte sein eigenes Bett und wir hatten keine ungebetenen Mitbewohner.

 Am 1. Tag (Freitag) sind wir auf die Insel Hongkong und mit der Tram zum Peak gefahren. The Peak ist eine Aussichtsplattform.

 

 Am Abend wollten wir dann endlich einmal wieder feiern gehen. Wir haben uns also schick gemacht (Yannick und ich mit Hemd und festem Schuhwerk, Marie mit High Heels und Rock) und wir sind dann auf die Insel Hongkong gefahren um uns das Nachtleben einmal anzuschauen. Ziemlich schnell haben wir bemerkt, dass wir underdressed sind und wir mit den hohen Preisen für Getränke und Eintritt nicht mithalten können. Wir haben uns also vor 7/11 gehockt und ein günstiges Bier getrunken und sind danach ein wenig geplättet nach Hause gefahren.

Am nächsten Tag gings dann wieder auf die Insel Hongkong in die Stadt Aberdeen. Wir wollten uns die Dschunkenstadt anschauen. Die Dschunkenstadt sollte ein schwimmendes Fischerdorf sein mit schwimmenden Märkten und einer Menge Hausbooten. Unsere Erwartungen waren nicht mehr zeitgemäß... Es hat diese Dschunkenstadt einmal gegeben, vor 10 bis 15 Jahren. Heute hat sich der Ort ein wenig gewandelt. Es ist ein großter Yachthafen und ab und zu sieht man am Flussufer ein paar Hausboote. Wir haben uns es aber trotzdem nicht nehmen lassen mit einer traditionellen Sampa durch den Hafen zu fahren:

Das Essen in Hongkong ähnelt dem in China, es werden aber mehr Nudelsuppen gegessen. Man wählt eine Suppe und eine Nudelart aus und kombiniert das dann mit Fleisch oder Gemüse.

Nach dem Essen haben wir uns dann die Skyline von Hongkong bei Nacht angeschaut! Die Stadt ist mit einer chinesischen einfach nihct zu vergleichen! 

 Am letzten Tag haben wir Lillian getroffen, eine Freundin von einem Bekannten von Marie. Sie ist auch eine Aiesecerin und hat uns noch ein bisschen mehr von Bangkok gezeigt.

Da wir unbedingt baden gehen wollten, hat sie uns zu einem Strand geführt:

 

Am Abend hat sie uns noch ein paar einheimische Plätze zum Essen gehen gezeigt. Das was mich am meisten fasziniert hat, war das geschichtete Eis. Als Beilage gab es kleine Geleekügelchen und Wassermelone. Das geschichtete Eis kann man mit Eiscreme nicht vergleichen, es ist eine Mischung aus Wassereis und ein wenig Milch, ein Foto wird noch folgen.

So das war mein letzter Eintrag für China! Jetzt bin ich schon in Vietnam. Stay tuned!

 

9.10.2013

Yangshuo

Yangshuo ist wirklich eine Reise wert! Die letzten Tage haben wir drei die Umgebung erkundet und zwei Mal das Hostel gewechselt. Durch die Golden Week (den Nationalfeiertagen  in China) war Yangshuo sehr überlaufen. Am Samstag haben wir uns deshalb ein Fahrrad gemietet und haben eine Fahrradtour gemacht.

 

 

 Auf dem Photo ist der Yulong River zu sehen, ein Nebenfluss vom Yangtze. Das Wasser ist klar und selbst im Oktober angenehm erfrischend, vor allem nach einer stundenlangen Radtour durch die hügelige Landschaft.

Zwischendurch sind wir auch querfeldein gefahren, durch die Dörfer und Reisfelder hindurch. Mit den paar Sprachkenntnissen von Yannick und Marie sind wir trotz Umwege dennoch ans Ziel gekommen.

Am nächsten Tag sind wir dann in die Gold Water Cave. Die Gold Water Cave oder Mud Cave ist eine lange Tropfsteinhöhle in der ca in der Mitte eine große Schlammgrube ist und am Ende noch heiße Quellen.

 

Klettern! Wenn man in Yangshuo ist, muss man unbedingt klettern gehen! Die Berge rufen förmlich nach einem! Unter den Kletterern ist dieser Ort auch so eine Art Mecca.

Zu guter letzt darf auch unser Hostel, in dem wir die letzten Tage geschlafen haben auch nicht fehlen

In Yangshuo kann man ganz schnell die Zeit vergessen und dieser Ort ist definitiv ein Stop von ein paar Tagen wert! Man muss aber aufpassen, dass aus ein paar Tage nicht schnell Wochen werden. Meine Zeit ist hier jetzt leider um, aber dafür ist das nächste Reiseziel Hongkong.

 

5.10.2013

Chongqing - Yangshuo

Die Zeit in Chongqing hat sich im endeffekt recht in die länge gezogen. Die Stadt ist sehr laut und dreckig. Wirkliche Sehenswürdigkeiten konnte uns die Stadt auch nicht bieten. Aber trotzdem haben wir wieder neue Erfahrungen gemacht! Ich habe "Majong" gelernt. Das ist ein chinesisches Glücksspiel.

Die Chinesen spielen es recht schnell und nehmen nicht wirklich Rücksicht, ob man selbst die Regeln verstanden hat, durch die Sprachbarriere war es recht schwer zu verstehen, wie der Spielablauf eigentlich aussieht. Wenn man nicht aufpasst, kann man viel Geld verlieren, aber Spaß macht es allemal!

Von Chongqing sind wir dann mit dem Nachtzug 20h nach Guilin gefahren.

 

 Die Schlafwagen geben nicht viel Platz her, aber dennoch ist es eine günstige Art und Weise an das nächste Ziel zu kommen. Wir haben für die Zugfahrt 261 Qui gezahlt.

Von Guilin sind wir dann weiter nach Yangshuo mit dem Bus für 20 Qui gefahren. Die fahrt selbst hat noch einmal 2 Stunden gedauert.

Yangshuo ist landschaftlich nicht zu vergleichen!!!

 

 

 

 Heute haben wir unseren ersten Tag etwas ruhiger begonnen. Nachdem ich die Nacht in der Lobby des Hostels auf der Couch verbracht habe, weil die Zimmer wegen der chinesischen Nationalfeiertage alle ausgebucht sind, haben wir eine Raftig Tour gemacht. Mit dem Boot durch die Berglandschaft:


 

1.10.2013

Chengdu - Chongqing

 Die Zeit in Chengdu nach dem Panda-Park war noch sehr ereignisreich: Couchsurfing, Zugfahrt

Aber von Anfang an! Am Abend nach dem Pandapark sind wir zu Ellen, einer chinisischen Englischlehrerin und habe bei ihr in der Wohnung übernachtet. Abends haben wir dann noch mit ihrem Mann Dumblings gemacht. Dumblings sind gefüllte Teigtaschen, die man frittiert oder kocht. Wir hatten sie frittiert. Die hat es dann am Morgen zum Frühstpck gegeben, dazu natürlich eine Schüssel voller Algen! Gewöhnungsbedürftig :D

Meine erste Zugfahrt nach Chongqing war sehr hektisch. 30 Minuten bevor der Zug abfährt, beginnt das Boarding. Alle Chinesen stürmen in den Zug ( nach einer Sicherheitskontrolle und Passüberprüfung - wie am Flughafen!!!), jeder will der erste sein und Rücksicht? Kennt man nicht. An das gedrängel und den Egoismus muss ich mich echt noch gewöhnen. Der Zug kam dann um 01:00 am an. über 1000 Chinesen stürmen wieder aus dem Zug und laufen zum Taxi! Wir standen über 1,5 h an um Taxi fahren zu dürfen und dann waren wir nach einer längeren Suche dann doch noch gegen 3 Uhr im Hinterhof im Hostel angekommen. Dadurch dass momentan Nationalfeiertage sind, waren noch etliche Chinesen wach und uns wurde erstmal ein Bier in die Hand gedrückt! Gegen das deutsche Bier natürlich kein Vergleich! Die Deutschen mussten dann natürlich erstmal ihren Bierdurst unter Beweis stellen :D Keine Chance für die^^

Chongqing: 28 Millionen Einwohner!

Im Hintergrund Chongqing! Was für eine Skyline! Moment^^ Wir haben nicht so viel gesehen...es war doch ein bisschen zu viel Smog.

Am Abend haben wir dann Hot Pot gegessen. Chengdu ist bekannt für ihr Hot Pot. Im Endeffekt ist es ein sehr scharfes Fondue ( Chilli und Chayennpfeffer):

 

30.09.2013

So jetzt habe ich auch mal ein paar Pandabilder hochgeladen

 

 

29.09.2013

Nach dem  langen Flug und einer Flugverschiebung in Hongkong um 2 Stunden bin ich gestern in Chengdu gelandet. Natürlich dann auch so spät, dass ich weder Geld abheben noch tauschen. Also stand ich um 0:30 in Chengdu ohne Geld und musste mit dem Taxi zum Hostel kommen. Zum Glück habe ich in Hongkong mir schon Hongkong Dollar geben lassen. Im Endeffekt bin ich mit einem nicht offiziellen Taxi für fast den doppelten Preis, aber mit HK Dollars zum Hostel gekommen.

 

Heute waren wir dann im Panda Research Park!

Etliche Pandas und Rote Pandas sind mir vor die Linse gekommen Ein Besuch lohnt sich alle Mal!